Cava |
In Spanien unterscheidet man zwischen Cava und Bodega, aber beides bedeutet auf Deutsch Kellerei. Der Unterschied liegt darin, die Bodega ist ein einfaches, ebenerdiges Gebäude. Eine Cava wurde jedoch immer unterirdisch angelegt, denn der Schaumwein reift wäh-rend der Hefelagerung am besten unter kühlen Tempe-raturen und das war unterirdisch damals einfach zu be-werkstelligen. Die spanischen Winzer nannten schon lange ihre ebenirdisch erzeugten Produkte Bodega-Weine und die unterirdisch erzeugten Schaumweine Cava.
Daraus ergab sich dann die endgültige Bezeichnung. Seit 1986 ist Cava mit der Qualitätsbezeichnung Denominación de Origen Cava (auf Spanisch), beziehungsweise Denominació d’Origen Cava (auf Katalanisch), geschützt – DO Cava bedeutet in diesem Fall somit keine Herkunftsbezeichnung aus einer bestimmten Region, sondern den Hinweis auf die Qualität Cava. In den Korken eines echten Cava ist ein Stern eingebrannt. Die übrigen Schaumweine (die sich nicht Cava nennen dürfen) sind als „Fermentación en Botella” bezeichnet. Für weiße Cavas sind die Sorten Parellada, Xarel·lo, Macabeo (Viura), Subirat (Malvasia Riojana), Chardonnay und seit Mai 2007 auch Pinot Noir, sowie für Rosados Monastrell und Garnacha Tinta zugelassen.
[1] Quelle: wikipedia.de
Schaumweine
